Dein Ton. Alle Ohren. Im Gleichtakt.
Ein Rechner sendet, beliebig viele Geräte hören mit — über dein WLAN, im Browser, ohne App und ohne Konto. Wer zuhören will, scannt einen QR-Code.
Seite öffnen, Tonquelle im Klappmenü wählen, Start drücken. Keine Installation beim Publikum, keine Kopplung, kein Konto. Zwei QR-Codes auf einen Bildschirm oder ein Plakat — einer fürs WLAN, einer für den Player — und der Rest passiert von selbst.
Jedes Tonpaket trägt einen Zeitstempel der Senderuhr. Die Geräte gleichen ihre Uhren laufend gegen den Sender ab und rechnen daraus denselben Abspielzeitpunkt — sie warten also nicht einfach ab, sie treffen sich. Zwei Geräte liegen dabei unter einer Millisekunde auseinander, gemessen, nicht geschätzt. Was danach noch bleibt, ist die Ausgabeverzögerung des Geräts selbst: Dafür hat jedes eine ±-Feinjustierung, die gespeichert bleibt.
Der Abstand zum Sender liegt bei rund 35 Millisekunden und wird gehalten — auch nach einem Hänger. Wer kurz aus dem Funkloch kommt, setzt aus und steigt an der Stelle wieder ein, an der die anderen gerade sind, statt hinterherzulaufen. Andere Systeme puffern in so einem Fall nach: Der Ton kommt zurück, aber jedes Mal ein Stück später, und am Ende hinkt ein Gerät eine halbe Sekunde hinterher. Und wo sonst ein Knacken wäre, wird in Millisekunden weich aus- und wieder eingeblendet — lieber kurz leise als hart geknackt.
Multiroom ohne Sonos-Ökosystem: In jedem Raum ein altes Handy oder ein Laptop am Verstärker, alle am selben Stream. Genauso für Silent Disco ohne Funkkopfhörer, eine zweite Bühne ohne zweite PA oder den Nebenraum, der mithören soll.
Zwei Geräte: auf dem einen senden, auf dem anderen hören.
Die Demo sendet 60 Sekunden am Stück und läuft über das Internet. Sie zeigt, dass es funktioniert — nicht, wie gut: Im eigenen WLAN liegt die Verzögerung um ein Vielfaches niedriger, weil der Umweg über den Server wegfällt.
Ohne Zeitlimit und ohne Internet. Der Ton bleibt im eigenen Netz.
public gehört neben die EXE.
Windows braucht sonst nichts, Node steckt in der EXE. Linux
braucht node ab Version 20; ws liegt bei, es wird
nichts nachgeladen. Beim ersten Start fragt die Firewall nach Freigabe im
privaten Netz — ohne die finden die anderen Geräte nicht her.
Kommt der Ton nicht vom Mischpult, sondern aus dem Rechner selbst
(Spotify, Traktor, Browser), liegt in beiden Paketen eine Schritt-für-Schritt-
Anleitung als AUDIO-SETUP.md bei.